Die Delegierten des Bundesparteitages haben aufgrund der aktuellen Erdbebenereignisse folgenden Initiativantrag eingebracht. Der Antrag wurde angenommen und zur weiteren Bearbeitung an die Landtagsfraktion überwiesen. Hier der Antragstext:

Gasförderung in Siedlungsgebieten und Trinkwasserschutzzonen einstellen
Die CDU zeigt sich besorgt über die Zunahme von Erdbeben, die in der Gasförderung ihre Ursache haben. Aktuell ist es am Mittwoch, dem 20.11.2019, erneut zu zwei aufeinanderfolgenden Erdbeben gekommen mit Magnituden von 3,1 und 3,2. Dies führt zu einer sehr großen Verunsicherung der Bevölkerung.
Der CDU-Bundesparteitag fordert den Bundes-und Landesgesetzgeber auf, sich für einen Stopp der Gasförderung in Siedlungsgebieten und insbesondere in Trinkwasserschutzgebieten einzusetzen. Neben dem Stopp aus bestehenden Anlagen sollen zudem keine weiteren Explorationsbohrungen zugelassen werden.
In der Region Groningen hat es zunächst auch nur kleinere Erdbeben gegeben, die in ihrer Intensität stetig zugenommen haben. Aufgrund dieser Tatsache hat die Regierung in Den Haag beschlossen, nicht wie ursprünglich geplant 2030 sondern bereits 2022 die Gasförderung im „Groninger Feld“ einzustellen, obwohl dort jährlich 16 Milliarden Euro erwirtschaftet werden. In den Niederlanden ist die steigende Gefahr der Erdbeben durch die Gasförderung erkannt worden. Es ist dringend geboten, dass auch in Deutschland zum Schutze der Bevölkerung gehandelt wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.