Verkehrsgutachten für Achim nach Verdener Vorbild

Achim-Uesen. Die täglich angespannte Verkehrslage an der Uesener Kreuzung sowie im Zuge der Hauptdurchfahrtsstraßen in Achim waren Anlass für einen Ortstermin der Achimer CDU mit dem hiesigen Landtagsabgeordneten Adrian Mohr und dem Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Wilhelm Hogrefe. Auf Initiative der Achimer Kreistagsmitglieder Annameta Rippich, Hans-Michael Paulat und Isabel Gottschewsky verschaffte man sich vor Ort im Feierabendverkehr einen direkten Einblick – und erlebte vorab die Probleme hautnah: Adrian Mohr, von einem Termin in Verden anreisend, kam 10 Minuten zu spät, weil er ab Autobahn Achim-Ost bis zum REWE-Parkplatz in Uesen durchgängig im Stau stand. Nach einem Fußmarsch bis zur Grundschule Uesen und zurück zum Imbiss von Johann Jäger resümierte zunächst Wilhelm Hogrefe: “Durch die beiden Autobahnen und die direkte Nachbarschaft zu Bremen ist Achim verkehrlich stark belastet. Durch Wohnungs- und Gewerbebauten wird das in den nächsten Jahren absehbar nicht weniger werden” und Adrian Mohr ergänzte: “Pendlerströme, innerstädtischer Verkehr und Mautausweichler auf städtischen Straßen und auf den Landesstraßen sind zu beachten. Im Südkreis haben wir in und um Verden eine ähnliche Diskussion. Da haben wir als CDU über Jahre Druck gemacht und nun soll es ein umfassendes Verkehrsgutachten geben, an dem sich der Landkreis federführend finanziell beteiligt. Das brauchen wir für Achim auch. Die Nachbargemeinden sollten beteiligt werden. Der tägliche Stau hier wirkt ja ebenso auf die Gemeinden Langwedel, Oyten und die Samtgemeinde Thedinghausen. Im Vorfeld eines Verkehrsgutachtens für den Raum Achim sollte zunächst ein Koordinierungsgespräch unter Einbindung der Polizei und des Landesstraßenbau-Behörde stattfinden. Vielleicht kann man dabei schon kurzfristig kleinere Verbesserungen erreichen, so wie das in Verden auch geklappt hat. Die Stadt Achim sollte die Initiative dafür ergreifen” regt Mohr an. Die Achimer CDU-Fraktion wolle diese Idee aufnehmen, kündigten die beiden Stadtratsmitglieder Volker Wrede und Larne Sprenger an. Für die Kreistagsfraktion der CDU sagte Wilhelm Hogrefe bereits die Unterstützung dieser Idee zu.

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