29. März 2012
| 1 Kommentar

Adrian Mohr, CDU-Kreisvorsitzender und Landtagskandidat
VERDEN Das im Auftrag des Innenministeriums erstellte „Hesse-Gutachten“ zu den Kommunalstrukturen in Niedersachsen analysiert für den finanzstarken Kreis Verden zwar auch Schwächen, sieht aber letztlich keinen zwingenden Handlungs- also Fusionsbedarf.
Da geht die Landes-SPD viel weiter: Der ehemalige niedersächsische Innenminister Heiner Bartling stellte kürzlich Pläne vor, die bei allen Verantwortlichen vor Ort die Alarmglocken läuten lassen: Die 39 Landkreise in Niedersachsen sollen laut Bartling in etwa zehn Regionalkreise mit je rund 800000 Einwohnern aufgehen. Das wäre das Ende des Landkreises Verden – und aufgrund unserer Lage im Elbe-Weser-Raum auch das Ende von Verden als Kreisstadt.
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Jens Richter, Verdener Ratsherr und Kreistagsabgeordneter
Sehr geehrter Herr Landrat Bohlmann,
ich stelle folgenden Antrag zur Beratung im Planungs-, Wirtschafts- und Verkehrsausschuss sowie im Kreistag:
1.) Die Kreisverwaltung prüft, ob die von der Stadt Verden mehrheitlich beschlossene Geh- und Radwegeverbindung entlang der Eisenbahnüberführung über die Aller und Wätern grundsätzlich in die Radwege-Prioritätenliste des Landkreises Verden aufgenommen werden kann und welche Voraussetzungen dafür erforderlich sind.
2.) Die Kreisverwaltung legt dar, an welcher Stelle der Prioritätenliste ggf. diese Radwegeverbindung stehen würde und in welchem Jahre dann Finanzmittel bereitgestellt werden würden.
3.) Die Verwaltung legt dar, welche Auswirkungen dies auf bereits angemeldete Projekte in den anderen Gemeinden hätte.
4.) Die Verwaltung prüft, ob eine Unterhaltung (Bauunterhaltung und Winterdienst) dieser möglichen Radwegeverbindung durch den Landkreis erfolgen kann.
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Verdener-Aller-Zeitung vom 17.03.2012
Landtagsabgeordneter Hogrefe warnt: Der Landkreis könnte aufgelöst werden

Wilhelm Hogrefe: Klartext zu Kreisreform, Deichschutz und Gesamtschule.
LANDKREIS Noch ist Wilhelm Hogrefe (CDU) ein Jahr Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Verden-Achim. Bei der Nominierung des CDU-Kandidaten Adrian Mohr in Morsum hinterließ er aber schon einmal ein politisches Vermächtnis. Dass der Kreis Verden aufgelöst und Verden nicht mehr Kreisstadt sein wird, ist eine seiner Sorgen.
Hogrefe berichtete seinen Parteifreunden, dass auch Ministerpräsident Mc Allister jüngst erklärt habe, dass man 2013 an die Kreis- und Gebietsreform müsse. Prof. Dr. Joachim Hesse, ein vom Innenminister erstellter Gutachter, habe bei seiner Analyse den Landkreis Verden mit seinen mehr als 133000 Einwohnern als „Raum mit Stabilisierungsbedarf“ bezeichnet; ein Raum also, der durch eine Fusion mit einem anderen gestärkt werden müsse.
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Verdener Nachrichten vom 17.03.2012
CDU nominiert Adrian Mohr mit 98,2 Prozent der Stimmen zum Kandidaten für die Landtagswahl 2013
Mit 107 von 113 möglichen Stimmen (98,2 Prozent) hat die CDU im Wahlkreis 61 Adrian Mohr am Donnerstagabend in einer Urwahl zum Kandidaten für die Landtagswahl am 20. Januar 2013 nominiert. Er war der einzige Bewerber. Der 38 Jahre alte Sparkassenbetriebswirt aus Dörverden will Wilhelm Hogrefe beerben, der seit 1994 im Leineschloss sitzt.
Von Anke Landwehr Verden. Hogrefe hatte lange mit sich gehadert, ob er seinen Platz für einen Jüngeren räumen sollte. Nun aber sei er "gelassen und fröhlich", rief der 62-Jährige seinen Parteifreunden im Morsumer Gasthaus Döhling zu. Der Kirchlintler selbst hatte seinen politischen Ziehsohn Mohr vorgeschlagen, der vor drei Jahren bereits sein Nachfolger als Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes geworden war.
Zwei Monate habe der innerparteiliche Diskurs zur Kandidatensuche gedauert, erklärte Mohr. Dass davon nichts nach außen gedrungen war, führte er als Beispiel dafür an, dass die CDU im Kreis "wie eine große Familie" sei. "In Berlin können die nicht mal für zwei Stunden die Klappe halten."
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Sehr geehrter Herr Landrat Bohlmann,
die CDU-Kreistagsfraktion beantragt für die nächste Fachausschusssitzung eine Anhörung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zum Thema „B 215“. Dazu sollte der zuständige Fachausschuss des Rates der Stadt Verden eingeladen werden.

CDU-Fraktion im Kreistag Verden
Die Landesbehörde soll gebeten werden, einen Sachstandsbericht über die derzeitigen Verkehrsverhältnisse auf der B 215 (nach Bau des Nordertorkreisel) zu geben sowie aus fachlicher Sicht zu den öffentlich diskutierten Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Verkehrsflusses Stellung zu nehmen (z.B. Kreisel in Hönisch).
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