Lieber Leserinnen und Leser,

Jens Richter, Vorsitzender des Ausschusses für Brandschutz und Ordnungsangelegenheiten
das Jahr 2011 war ein ereignisreiches Jahr. Neben der Staatsschuldenkrise, dem politischen Umbruch in Nordafrika oder dem Amoklauf in Norwegen wurden wir im vergangenen Jahr leider auch wieder Zeugen vieler Naturkatastrophen. Neben Erdbeben, Überschwemmungen und Unwettern war sicherlich der Tsunami in Japan mit dem Atomunglück in Fukushima das folgenschwerste Ereignis. Aber auch scheinbar kleinere Unglücke wie zum Beispiel der Abbruch des Kreidefelsens auf Rügen an Weihnachten machen uns betroffen und stimmen uns nachdenklich, wenn Personen zu Schaden kommen. Eines haben alle Ereignisse gemeinsam: Es bedarf einer Vielzahl von Helfern, die mit ihrem uneigennützigen Einsatz darum kämpfen, weitere Schäden und Folgen aus den verschiedensten Schadensfällen abzuwenden.
Im Landkreis Verden sind wir im letzten Jahr von Großschadensereignissen weitgehend verschont geblieben. Aber auch das „sogenannte Alltagsgeschäft“ hat die Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und DLRG wieder erheblich gefordert. Über 14.700 Einsätze wurden über die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle für den Rettungsdienst und 960 für die Feuerwehr abgewickelt. Allen, die sich für das Allgemeinwohl eingesetzt und dem Schicksal Einzelner gewidmet haben, möchte ich an dieser Stelle meinen Dank aussprechen und besonders das ehrenamtliche Engagement würdigen.
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Landkreis. Auch in diesem Jahr bietet der CDU-Kreisverband in Kooperation mit dem Reisedienst Wrede Mitgliedern und Freunden eine Fahrt zur Grünen Wochen nach Berlin an. Am 27. Januar geht es morgens in Verden los. Nach einem Mittagessen in Berlin ist ein Besuch im Reichstag vorgesehen. Dort wird der hiesige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt die Gäste empfangen und über seine Arbeit in Berlin berichten. Im Anschluss ist eine Führung durch die Berliner Unterwelten geplant. Der Abend ist zur freien Verfügung. An zweiten Tag geht es nach dem Frühstück zur Grünen Woche. Der Fahrtpreis beträgt pro Person 105,00 € inkl. Übernachtung im Doppelzimmer. Anmeldungen nimmt die CDU-Kreisgeschäftsstelle unter Tel.: 04231-3047 entgegen.
Sehr geehrter Herr Landrat Bohlmann,
zunächst bedanken wir uns bei der Kreisverwaltung und der ALV für die in der letzten Kreisausschusssitzung erfolgte umfangreiche Unterrichtung im Bereich SGB II. Wir gehen davon aus, dass die im Kreisausschuss ausgehändigte dreiseitige Vorlage dem nächsten KA-Protokoll beigefügt wird.
Zusätzlich bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen:
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Hogrefe: Behörden vor Ort brauchen mehr Kompetenzen
Landkreis. Die CDU-Kreistagsfraktion hat eine öffentliche Anhörung zu den aktuellen Vorhaben der Erdgasförderung im Kreisgebiet beantragt. Dazu Fraktionsvorsitzender Wilhelm Hogrefe: „Zur Untermauerung der beantragten Resolution des Kreistages in dieser Sache sind Fakten erforderlich, die bei den Verantwortlichen nachhaltig Eindruck machen“.
In dem offiziellen Antrag der Fraktion, der jetzt dem Landrat zugegangen ist, schlägt die CDU vor, im Rahmen der bereits für den 19. Januar terminierten Sitzung des Kreistagsausschusses ein Wasser-, Energie- und Abfallwirtschaft ein solches „Hearing“ möglichst in der Gemeinde Langwedel durchzuführen. Alle am Thema interessierten Bürgerinnen und Bürger könnten sich dann selbst ein Bild von den Fakten machen. Dabei soll es um die so genannten „unkonventionellen“ Gasfördermethoden wie das „Fracking“ und das Verpressen von Lagerwasser gehen.Die CDU schlägt vor, dazu hochrangige Experten einzuladen, die aufgrund langjähriger wissenschaftlicher Erkenntnisse fundiert Stellung zur Gesamtproblematik nehmen können.
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Landkreis will Anschaffung mit insgesamt 20000 Euro fördern

Günter Lühning
Für die Anschaffung von Automatisierten Externen Defibrillatoren, sogenannten AED-Geräten, gibt es künftig einen Zuschuss vom Landkreis. Wie der Ausschuss für Brandschutz und Ordnungsangelegenheiten jetzt empfohlen hat, übernimmt der Kreis die Hälfte des Kaufpreises, höchstens jedoch 650 Euro. 20000 Euro stehen im Haushaltsentwurf 2012 dafür bereit. Das Geld reicht also für 30 Geräte. Die Verwaltung soll sich nun einen Verteilungsschlüssel überlegen. Gedacht sind die Geräte für die Notfall-Erstversorgung in abgelegenen Ortschaften. Zuschuss-Anträge stellen können Vereine, Verbände, kirchliche Träger, Unternehmen, Gemeinden und Feuerwehren. Angeschoben hat das AED-Thema der CDU-Kreistagsabgeordnete Günter Lühning. Sein damals 18-jähriger Sohn hatte im vorigen Jahr in Otersen einen Herzstillstand nur überlebt, weil DRK-Helfer mit einem AED-Gerät schnell bei ihm waren. Er habe die 30-minütige Wiederbelebung miterlebt und sei davon überzeugt, dass auch Laien einen AED erfolgreich einsetzen können. "Man kann in solchen Notfällen nur einen Fehler machen: Einen AED nicht einzusetzen", so Lühning.
Einige Laien-Defis gibt es bereits im Landkreis. So haben die Landfrauen in einem Geschäft in der Achimer Fußgängerzone ein Gerät installieren lassen. In Neddenaverbergen steht ein AED-Gerät in einem Rettungs-Rucksack im Landhotel bereit, in Oyten haben Rotary Club und Gemeinde insgesamt neun AEDs angeschafft. Ab Januar wird ein Defi-Gerät im Dorfladen Otersen zur Verfügung stehen – eine Privat-Spende von Günter Lühning. [Verdener Nachrichten vom 19. Dezember 2011]