1470 Hektar in Holtum (Geest) im Niedersächsischen Flurbereinigungsprogramm- „Ortsumgehung für die Landwirtschaft“

 

Der Landtagsabgeordnete Eike Holsten

Der Landtagsabgeordnete Eike Holsten bringt aus Hannover die erfreuliche Nachricht für den Landkreis Verden mit, dass in Niedersachsens Flurbereinigungsprogramm 2020-2024 auch die vereinfachte Flurbereinigung einer Fläche in Holtum (Geest) mit 1470 Hektar inbegriffen ist. „Flurbereinigung bedeutet, dass land- und forstwirtschaftlicher Besitz neu geordnet wird. Dazu gehört auch das Schaffen von Wegen oder Straßen.“, erläutert der Abgeordnete das Verfahren. „Mit ihrer besonderen Zielsetzung können sogenannte vereinfachte Flurbereinigungen im ländlichen Raum schnell und wirksam Landnutzungskonflikte lösen.“ Der Kirchlintelner CDU- Vorsitzende Arne Jacobs  freut sehr über diese Information aus Hannover und dass das Projekt nun in die nächste Phase geht. „Wir schaffen in Holtum eine Ortsumgehung für die Landwirtschaft. Das macht Holtum für die Einwohner sicherer, da wir den landwirtschaftlichen Verkehr aus dem Ort führen. Zusätzlich erfahren unsere Landwirte eine wesentliche Arbeitserleichterung.“ Die Finanzierung wird nicht nur seitens des Landes Niedersachsen erfolgen. „Hier werden erhebliche finanzielle Eigenmittel der Eigentümer selbst eingebracht und zusätzlich sind bereits kommunale Mittel bereitgestellt worden.“, weiß Arne Jacobs zu berichten. Mit der Verkündung des Flurbereinigungsprogramms 2020 bis 2024 wird Ministerin Barbara Otte-Kinast den Weg frei machen für die Einleitung von insgesamt 21 neuen Flurbereinigungsverfahren mit einer Gesamtfläche von rund 26.000 Hektar in Niedersachsen. Hierfür stehen Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 17,2 Mio. Euro bereit, die überwiegend für den Ausbau nachhaltiger ländlicher Wege eingesetzt werden.

 


 


 

CDU Kreisvorstand plant das Wahljahr 2021

Verden. Der Kreisvorstand der CDU tagte virtuell in einer Videokonferenz, um wichtige Schritte für das zweite Halbjahr 2020 und für das Wahljahr 2021 einzuleiten. Zunächst informierte der Bundestagsabgeordete Andreas Mattfeldt und der Landtagsabgeordnete Axel Miesner mit Fraktionsgeschäftsführer Adrian Mohr über die kürzlich beschlossenen milliardenschweren Coronahilfspakete von Bund und Land.

Mattfeldt berichtete außerdem von einem Treffen mit heimischen Gastronomen wenige Stunden vor der Konferenz. Die Gastätten und Restaurants der Region hätten immer noch große Probleme, weil die Gäste trotz Lockerungen noch ausblieben. „Wenn die Gastronomie in unseren Gemeinden und Städten wirtschaftlich nicht überlebt, stirbt auch ein Stück Lebensqualität hier vor Ort“, unterstreicht Mattfeldt die Bedeutung der heimischen Gastronomie.

Weiter wurden die Insolvenzanmeldungen größerer Betriebe im Landkreis thematisiert, weil spätestens damit die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise konkret im Landkreis Verden spürbar sind. Diesbezüglich forderten Mohr und Miesner gezielte Hilfen für Unternehmen, statt mit der Gieskanne viel Geld zu verteilen.

Die nächste Bundestagswahl im September 2021 wirft schon ihre Schatten voraus, weil der CDU-Vorstand den 31.8. als Datum der Nominierungsveranstaltung für den Bundestagswahlkreis Verden/Osterholz festlegte. Zuvor soll der Vorstand noch am 7.7. tagen. Dann aber entsprechend den Coronavorschriften wieder in einer Präsenzsitzung mit Abständen.

 


 

Wilhelm Hogrefe

Region. Das jüngste Konjunkturprogramm des Bundes wird Hilfen und Entlastungen von über 100 Mio. € allein für Betriebe und Verbraucher im Landkreis Verden zur Folge haben. Diese Summe ergibt sich nach überschlägiger Berechnung von Wilhelm Hogrefe.

„Von daher sind derzeit Diskussion über weitere kommunale Hilfe nicht mehr aktuell", meint der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende.

Vielmehr gelte es, nun schnell das Programm der Bundesregierung auf den Weg zu bringen. „Viele Steuerberater informieren bereits ihre Mandanten über die neuen Chancen. Die Kommunen und die Kreditinstitute vor Ort sollten sich möglichst mit Beratungsangeboten, insbesondere für kleinere Betriebe einbringen". Im Vergleich zu den bisherigen Hilfen von Bund und Land, die auch bereits annähernd 12 Mio. Euro in den Landkreis gebracht haben, sei das neue Programm nun „der große Wurf". Dies, so Hogrefe, gelte für die Senkung der Mehrwertsteuer, die allen zu gute komme, sowie die neuen Steuervergünstigungen (Verlustrücktrag), wie auch für die vorgesehenen Überbrückungshilfen.

„Wir sollten uns auf der Gemeindeebene und im Kreistag sehr detailliert mit den geplanten Überbrückungshilfen des Bundes befassen." Falls dann einzelne Betriebe „durch das Raster" der Antragsbedingungen fallen, könnten die Städte und Gemeinden über konkrete Direktbeihilfen befinden. Dies gelte insbesondere für stark betroffene Branchen.