Achim-West, Digitalisierung und Wasserstrategie – CDU setzt Impulse zur Kreisentwicklung.

„Wie steht es um die Entwicklung unseres Landkreises und wo wollen wir hin?" Unter diesem Arbeitstitel stand eine zweitägige Tagung der CDU-Kreistagsfraktion, zu der sich die Angeordneten zusammen mit MdB Andreas Mattfeldt und dem CDU-Kreisvorsitzenden Adrian Mohr am Wochenende in Bremerhaven trafen.
Im Mittelpunkt der Beratung stand das Arbeitsthema: „Unser Landkreis 2030". Dazu Fraktionsvorsitzender Wilhelm Hogrefe: „Zentrale Herausforderungen sind die Entwicklungen in den Bereichen Bildung, Qualifizierung, Verkehr und digitale Infrastruktur sowie die Bedürfnisse der Menschen im ländlichen Raum". Insgesamt sei der Landkreis Verden gut aufgestellt. „Wir haben hier die höchste Steuerkraft pro Kopf in ganz Niedersachen", so Hogrefe. Doch, wer „raste", der „roste" und deshalb gelte es, beherzt weitere Modernisierungsimpulse zu setzen.
Beim Schwerpunktthema „Bildung" sprach sich die Kreisschulausschussvorsitzende Karin Bergmann dafür aus, bauliche Maßnahmen am Domgymnasium nun konkret anzugehen, einschließlich einer zeitgemäßen Unterbringung der Historischen Bibliothek. Für den Kulturbereich setzte sich Christina Hartmann für eine zeitgemäße Modifizierung der Kulturförderrichtlinien des Kreises ein.
Im Bereich Finanzen und Personal berichteten Bodo Becker und Mario Hoffmann über den Stand der Einführung der Digitalisierung der Verwaltung. Jens Richter stellte den Neubau einer Rettungswache in Verden in Mittelpunkt. Hinsichtlich der Herausforderungen im Verkehrsbereich sprach sich Andreas Mattfeldt dafür aus, große Investitionsvorhaben auch mit Kreismitteln zu finanzieren und Günter Lühning legte ein Gesamtkonzept einschließlich des Bereichs „Wirtschaft" vor. Isabel Gottschewsky und Annameta Rippich ging es um die Realisierung von „Achim-West". Dazu soll es kurzfristig einen Termin mit der Achimer Stadtspitze geben. Joachim Otten sprach sich dafür aus, nach der Erneuerung der Wehrbrücke in Intschede deren Kapazität durch eine Ampelsteuerung um über 50 % zu erhöhen.
Für den Bereich Landwirtschaft, Umwelt und Energie trug Dirk Gieschen einen Maßnahmenkatalog vor. Die CDU sieht hinsichtlich eines zunehmenden Bedarfs an Beregnung in der Landwirtschaft die Notwendigkeit, eine „integrierte Wasserstrategie" zu erarbeiten. Der „Verdener Weg" der Verständigung beim Schutz von Natur und Landschaft dürfe zudem nicht gefährdet werden. Gieschen lobte insbesondere die Zusammenarbeit mit der Kreisjägerschaft, dem Forstverbandes und den Imkern.
In einem weiteren Step sollen Vorhaben auf der Kreisebene, die auch die Gemeinden berühren, in einer weiteren Tagung mit den CDU-Ratsfraktionen erörtert werden, erklärte Adrian Mohr nach Auswertung der Tagungsergebnis.

 

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