Wilhelm Hogrefe

Region. Das jüngste Konjunkturprogramm des Bundes wird Hilfen und Entlastungen von über 100 Mio. € allein für Betriebe und Verbraucher im Landkreis Verden zur Folge haben. Diese Summe ergibt sich nach überschlägiger Berechnung von Wilhelm Hogrefe.

„Von daher sind derzeit Diskussion über weitere kommunale Hilfe nicht mehr aktuell", meint der CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzende.

Vielmehr gelte es, nun schnell das Programm der Bundesregierung auf den Weg zu bringen. „Viele Steuerberater informieren bereits ihre Mandanten über die neuen Chancen. Die Kommunen und die Kreditinstitute vor Ort sollten sich möglichst mit Beratungsangeboten, insbesondere für kleinere Betriebe einbringen". Im Vergleich zu den bisherigen Hilfen von Bund und Land, die auch bereits annähernd 12 Mio. Euro in den Landkreis gebracht haben, sei das neue Programm nun „der große Wurf". Dies, so Hogrefe, gelte für die Senkung der Mehrwertsteuer, die allen zu gute komme, sowie die neuen Steuervergünstigungen (Verlustrücktrag), wie auch für die vorgesehenen Überbrückungshilfen.

„Wir sollten uns auf der Gemeindeebene und im Kreistag sehr detailliert mit den geplanten Überbrückungshilfen des Bundes befassen." Falls dann einzelne Betriebe „durch das Raster" der Antragsbedingungen fallen, könnten die Städte und Gemeinden über konkrete Direktbeihilfen befinden. Dies gelte insbesondere für stark betroffene Branchen.

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