Neues Projekt „Frühjahrsblüte" soll gefördert werden

Landkreis. Blühstreifen an den Wegeseitenrändern oder am Rande von Ackerflächen sind im Landkreis Verden schon als geeignetes Mittel zur Förderung der Artenvielfalt anerkannt. So werden jährlich fast 300 ha mit der Verdener Imkermischung,  beziehungsweise der „Wildblumenmischung" des Landkreises, eingesät. Neu hinzu kommen soll nun mit Unterstützung der CDU-Kreistagsfraktion das innovative Projekt „Frühjahrsblüher".

Im Rahmen des Hegefonds der Kreisjägerschaft läuft bereits auf den Flächen von drei Landwirten ein vielversprechendes Pilotprojekt. Aus diesem Grund begab sich die Fraktion der Christdemokraten mit den beteiligten Landwirten am „Weltbienentag" auf eine Exkursion, um die ersten Ergebnisse auf mehreren Feldern in der Gemeinde Kirchlinteln in Augenschein zu nehmen.„Es geht darum, die Nahrungsgrundlage für Bienen und bedrohten Insekten- und Wildtierarten nachhaltig zu verbessern“, sagte Fraktionschef Wilhelm Hogrefe, der auch mit eigenen Feldern an dem Projekt teilnimmt. Ziel ist es mit diesen Frühblühern der Insektenwelt in

Imker Heinrich Kersten und Wilhelm Hogrefe in einem „Frühjahrsblühstreifen"

heimischen Gefilden ein möglichst durchgehendes Nahrungsangebot und zugleich ein Habitat für bedrohte Insektenarten sowie Niederwildarten zu geschaffen.

„Die Jägerschaft unterstützt als anerkannte Naturschutzorganisation dieses Projekt ausdrücklich. Denn neben dem Insektenschutz bieten die Pflanzen auch schon im Frühjahr Deckung für das Wild und gleichzeitig sind die Insekten Nahrung für Bodenbrüter“, so der Vorsitzende der Jägerschaft im Kreis Verden Jürgen Luttmann. „Diese Flächen werden auch nicht mehr mechanisch bearbeitet“, so Luttmann weiter, was wiederum sehr positiv für die Population der Bodenbrüter sei. Diese Saatmischung müsse nämlich schon im Herbst des Vorjahres eingearbeitet werden und werde nur einmal im Spätsommer gemäht. Weiter seien die Pflanzen mehrjährig. „Ideal ist die Aussaat winterharter Blühpflanzen auch für viele nützliche Insekten. Marienkäfer, Florfliegen und Laufkäfer können von hieraus bereits sehr zeitig im Frühling starten", erklärte Hogrefe. Somit sei eine biologische und natürliche Bekämpfung von Blattläusen in landwirtschaftlichen Kulturen möglich.

Hummeln schätzen die Blüten des Ölrettichs

Die Zusammensetzung der Mischung verfolgt außerdem den Erhalt der regionaltypischer Arten von Wildkräutern und Kulturpflanzen, wobei die einzelnen Arten früh und gestaffelt blühen. Das ergibt ein Trachtenband, das auch aktive Landschaftsgestaltung bedeutet. Folgende Arten blühen nun in der genannten Reihenfolge auf den Versuchsflächen der drei teilnehmenden Landwirte Rübsen, Raps, Ölrettich, Inkarnatklee, Wicken, Klee, Esparsette und Lein. Dazu kommen noch über ein Dutzent Arten Wildkräuter, wie beispielsweise wie Schafgabe, Fenchel oder Steinklee.

 

 

 

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Miesner, Holsten und Mohr: Bereits 11,26 Millionen Soforthilfe geflossen

Axel Miesner, Eike Holsten und Adrian Mohr haben eine gemeinsame Pressemitteilung erstellt: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch Kleinunternehmen und Soloselbstständigen im Landkreis Verden hart“ wissen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Axel Miesner und Eike Holsten aus vielen Telefonaten und Email-Kontakten zu berichten. In einer zusammen mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Adrian Mohr herausgegebenen Pressemitteilung stellen die für den Landkreis Verden in Hannover tätigen CDU-Abgeordneten fest, dass „in dieser für viele Betriebe existenzbedrohenden Situation das Land und der Bund erfreulich schnell reagiert haben. So wurden bislang von der NBank als Wirtschaftsförderbank des Landes bereits über 11,26 Millionen Euro Soforthilfe an Kleinunternehmen, Handwerksbetriebe und Selbstständige im Landkreis Verden ausgezahlt. Diese Mittel tragen dazu bei, dass möglichst viele Betriebe in unserer Region diese schwere Zeit überstehen.“

In diesem Zusammenhang loben die drei CDU-Vertreter aus unserer Region den persönlichen Einsatz von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann für die Soforthilfeprogramme.

Weitere Informationen zu den Corona-Krisenhilfen des Wirtschaftsministeriums erhalten Sie hier:
https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

 


Ortsdurchfahrten Langwedel, Bierden und Uphusen entlang der L158 werden mit Landesmitteln saniert

 

Eike Holsten MdL und Adrian Mohr Kreisvorsitzender

Der Landtagsabgeordnete Eike Holsten und der CDU Kreisvorsitzende Adrian Mohr haben gute Nachrichten aus Hannover für Achim und Langwedel: Die Ortsdurchfahrten entlang der L158 in Langwedel, Bierden und Uphusen werden saniert. „In diesem Jahr stehen 117 Millionen Euro zum Erhalt und Ausbau des Landesstraßennetzes zur Verfügung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Sonderprogramm zur Sanierung von Ortsdurchfahrten mit einem Investitionsvolumen von jährlich 15 Millionen Euro für 2019 bis 2022.“ weiß Holsten aus dem Haushaltsausschuss des Landes zu berichten. Den CDU- Kreisvorsitzenden Adrian Mohr freut besonders, dass Achim und Langwedel berücksichtigt wurden: „In den kommenden beiden Jahren 2021 und 2022 sollen weitere 67 Ortsdurchfahrten in niedersächsischen Kommunen saniert werden. In diesem Zeitraum sind auch die Ortsdurchfahrten entlang der L158 in Langwedel, Bierden und Uphusen mit dabei.“ „Die Verkehrssituation im Flecken Langwedel sehen wir sehr kritisch und diskutieren diese bereits seit Jahren. Wir freuen uns sehr über diese Nachricht aus Hannover und wir hoffen inständig, dass in diesem Zuge durch den Flecken Langwedel die Ortskernsanierung nun konkret geplant und voran gebracht wird.“ freuen sich die Langwedeler Lars Lorentzen (CDU Gemeindeverbandsvorsitzender) und der CDU-Fraktionsvorsitzende Marco Bachmann. Von Verkehrsminister Bernd Althusmann wissen Holsten und Mohr zu berichten, dass es dessen Ziel sei, diesen zeitlichen Vorlauf bis zum Baubeginn für die umfangreichere Planung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in der Kommune zu nutzen. „Das wäre für uns in Langwedel ein sehr guter Anreiz diese Chance jetzt zu nutzen!“ so Bachmann und Lorentzen.

 


 

Eike Holsten MdL: Schnelle Hilfe für Unternehmen im Landkreis Verden

Der Landtagsabgeordnete Eike Holsten möchte in seinem Paten-Wahlkreis darauf aufmerksam machen, dass das Förderprogramm Digitalbonus Niedersachsen an den speziellen Bedarf der örtlichen Unternehmen angepasst wird. „Ab sofort können niedersächsische Unternehmen den Zuschuss von bis zu 10.000 Euro explizit auch für Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik beantragen. Wer einen Antrag gestellt hat, kann diese Technik umgehend beschaffen – ohne wie sonst üblich auf den Förderbescheid warten zu müssen. Insbesondere in der aktuellen Situation wird so die Beschaffung erheblich beschleunigt.“ heißt es dazu in einer Presseerklärung des Wirtschaftsministers Dr. Bernd Althusmann.

Eike Holsten zeigte sich darüber besonders erfreut: „Nun können Unternehmen den Zuschuss auch für Technik beantragen, die sie in der Corona-Krise ganz besonders brauchen. Wer digital arbeitet oder seinen Mitarbeitern Homeoffice ermöglichen kann, steht deutlich zukunftssicherer da als ohne diese Technik. Für die Beschaffung müssen sie nicht erst auf den Förderbescheid warten. Denn Tempo ist das, was wir in der aktuellen Situation dringend brauchen.“

Der Digitalbonus Niedersachsen kann bei der NBank beantragt werden. Die Investitionen müssen mindestens 5.000 Euro betragen. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent für kleine Unternehmen und bis zu 30 Prozent für mittlere Unternehmen.

Mit rund 1.850 Anträgen auf Förderung seit September 2019 war der Digitalbonus Niedersachsen das beliebteste Förderprogramm der niedersächsischen Wirtschaft. Gut 1.300 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 10,5 Millionen Euro wurden bereits bewilligt und lösen in unseren Betrieben Investitionen von mehr als 30 Millionen Euro in digitale Hardware, Software und IT-Sicherheit aus.